SCHMERZEN in
den GLIEDERN
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Zunächst die gute Nachricht für alle Schmerzpatienten
Sozialgericht stärkt die Rechte von Schmerzpatienten. Danach hat ein Schmerzpatient das Recht in einer schmerztherapeutischen Klinik behandelt zu werden, er muß also nicht irgendeine der sonst üblicherweise angebotenen Rehabilitationen akzeptieren sondern kann unter Hinweis auf das Urteil gleich Widerspruch einlegen. Hier gelangen Sie zu dem Urteil (dieses gilt sinngemäß natürlich nicht nur für die Rentenversicherungen sondern auch für Krankenkassen), das mittlerweile rechtskräftig ist. Pressemitteilung dazu: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik
Chronische Schmerzen in den Gliedern, also Schmerzen in den Arme n und Beine n, kommen als alleiniges bzw. vorherrschendes Krankheitszeichen nur bei wenigen Erkrankungen vor. Es sind dies hauptsächlich:
Raynaud-Syndrom (weitere Bezeichnungen: Morbus Raynaud, Raynaud Krankheit) (z.B. bei Kollagenosen (= Bindegewebserkrankungen), Ergotismus)
Schmerzen in den oberen Gliedern werden medizinisch als "Brachialgie", oder auch (oft fälschlicherweise) als "Armneuralgie" bezeichnet. Mögliche Ursachen sind:
Chronische Schmerzen in den unteren Gliedern können durch unterschiedlichste Erkrankungen hervorgerufen werden. Der besseren Übersicht wegen werden diese in vier Hauptgruppen unterteilt:
ad1: Der Begriff "Ischialgie"
beschreibt
Beinschmerzen, die im Verlauf des Isch
ias-Nervs
(Gesäß, rückwärtiger
Ober-, äußerer und hinterer
Unterschenkel sowie
Fuß bis zur
Groß
zehe vor) auftreten, wobei die Schmerzen aber nicht den kompletten
Nervenverlauf umfassen müssen, sondern es können je nach Ursache auch einzelne
Abschnitte betroffen sein.
Eine der häufigsten Schmerzursachen für einen
Beinschmerz im
Ausbreitungsgebiet des
Ischias ist der periphere
Projektionsschmerz (= mehr oberflächliche
Schmerzausstrahlung bzw. Schmerzverlagerung) bei Affektionen (=
Störungen, Erkrankungen) der spinalen (= das
Rückenmark betreffenden) Ner venwurzeln L4-S3. Eine
Ischialgie
geht häufiger mit Schmerzen
Lumbalbereich (Lumbalgie
oder
Lumbago) einher, in diesem Falle lautet die Diagnose
dann
Lumboischialgie (auch als
Ischiolumbalgie
bezeichnet).
Die echte Isch ias-
Neuralgie
(Ischiadikus-Neuralgie),
als eigenständiges Krankheitsbild, gekennzeichnet durch einen häufig
auftretenden,
attackenförmigen
Beinschmerz von wenigen Sekunden Dauer entlang des
Nervenverlaufs, ist selten.
Nicht selten entstehen
Ischiasschmerzen infolge von Verletzungen
oder iatrogen (= durch ärztliche Einwirkung verursacht)
durch Operationen im Bereich der
Hüfte und des
Oberschenkels. Meist bestehen dann Dauerschmerz
en bzw. länger anhaltende Schmerzepisoden.
Beinschmerzen können auch durch falsch gesetzte Spritzen ins
Gesäß entstehen. Gefürchtet sind dabei besonders
Rheumamittel. Das Schmerzbild ist
dem einer
Kausalgie (komplexes
regionales Schmerzsyndrom Typ II,
CRPS Typ II) (= typische Schmerzen bei einer
Nervenverletzung) ähnlich
(brennender Schmerz
charakter mit
schmerzhaften Empfindungsstörungen).
Eine schmerzhafte
Neuritis (=
Nervenentzündung)
des
Ischias kann durch die Zuckerkrankheit (auch im Rahmen einer
Polyneuropathie)
oder auch durch Alkoholmißbrauch entstehen. Die länger anhaltenden
Bei nschmerzen treten bei dieser Ursache meist beidseitig auf.
Auch Vergiftungen
mit einem Schwermetall (z.B. Thallium, Blei, DDT) können im Sinne einer
Neuritis zu einer
Ischialgie
und damit zu
Be
in - bzw.
Schmerzen in den unteren
Gliedern führen. Typisch sind dabei
motorische und sensible (= die
Muskel
kraft und die Empfindung
betreffende) Störungen oder gar Ausfälle.
Isolierte
Schmerzen im Bereich der
Unterschenkel
außenseite und des
Fußrücken
s können auf ein
Fibulaköpfchen-Syndrom
zurückzuführen sein. Am Fibulaköpfchen (= Köpfchen des
Wadenbeins) liegt der N. peroneus communis (= ein
Nervenast des Ischias) unmittelbar am
Knochen und kann dort leicht
komprimiert werden, so z.B. durch einen Gipsverband, oder durch Brüche und
Verrenkung in diesem Bereich. Für ein
Fibulaköpfchensyndrom sind nach unten
ausstrahlende Schmerzen bei Druck auf den Nerv hinter dem Köpfchen des
Wade nbeins typisch.
Das subakute oder chronische
Tibialis anterior-Syndrom, ebenfalls
ein sog.
Kompressionssyndrom, geht mit Schmerzen an der
Schienbein
vorderseite einher, verursacht durch eine
Nervenkompression in der
Tibialisloge (= die sog. Streckerloge, ein Raum mit geringer
Ausdehnungsmöglichkeit). Das akute Ti bialis anterior-Syndrom
ist ein Notfall, der sofort operativ behandelt werden muß (Druckentlastung
durch Spaltung der bindegewebigen
Muskel
umhüllung).
Das vordere
Tarsaltunnelsyndrom
entsteht am
Fuß
rücken durch Kompression des N. peroneus profundus (=
Nervenast des Ischias) unter dem Ligamentum
cruciatum (= gekreuztes Bindegewebsband), so z.B.
durch zu enges Schuhwerk. Druck auf das Ligamentum verstärkt die Beschwerden am
Fußrücken.
Das hintere
Tarsaltunnel-Syndrom, ebenfalls ein sog.
Nervenkompressionssyndrom,
entsteht durch eine Kompression zwischen Innenknöchel und Retinaculum
flexorum (= Halteband für die Beugemuskulatur zwischen
Innenknöchel und
Fersenbein). Typischerweise treten Schmerzen und
Gefühlsstörungen an der
Fußsohle, vor allem beim Gehen und nachts auf.
Die
Morton-Neuralgie,
eine sog.
Metatarsalgie (=
Mittelfußschmerz) (Morton-Metatarsalgie)
ist auf eine Neurombildung (= gutartige Nervenauftreibung)
durch Druck auf die Nn. digitales II-IV (= Nerven, die die
Zehen versorgen) zurückzuführen. Die Patienten klagen über einen
Brennschmerz im Bereich der vorderen
Fußsohle. Der
b rennende
Schmerzcharakter gibt Anlaß zur Verwechslung mit einer
Sympathalgie
(=
Schmerzen aufgrund einer Reizung des unwillkürlichen Nervensystems).
ad.2: Irritationen und
Schädigungen des vorderen Oberschenkelnervs (N. femoralis) können entsprechend
dem ausgedehnten Versorgungsbereich zu vielfältigen Schmerzen im Bein bzw. in
den unteren Gliedern
führen.
Der
Nerv versorgt sensorisch (= die Empfindlichkeit betreffend)
die Vorderseite und die mehr untere Innenseite des
Oberschenkel
s sowie die
mittlere
Knie
region und streifenförmig die Haut an der inneren und vorderen
Fläche des
Unterschenkel
s bis zum inneren
Fuß
rand ((N. saphenus (=
Endast des N. femoralis)). Im Verlauf des vorderen Oberschenkelnervs
(N. femoralis) gibt es aber bevorzugte typische Irritations- oder
Schädigungslokalisationen:
| - Nervenwurzel n L1-L4 (= 1. bis 4. Lenden wirbelsäule nsegment); |
| - im Becken: Kompression durch Tumoren des Becken s und des |
| weiblichen Genital e, Operationen wie Herniotomie (= Leiste n bruch- |
| Operation), Hysterektomie (= Entfernung der Gebärmutter), TEP |
| (= künstliches Hüftgelenk) und aortofemoraler Bypass (= künstliche |
|
|
| hinaus Aneurysmen (= krankhafte Wandausbuchtungen einer Schlagader), |
| Einblutungen infolge einer Behandlung mit Marcumar (= ein Mittel zur |
| Blutverdünnung) und Bestrahlungsfolgen; |
| - Bereich des Ligamentum inguinale (= Leisten band): Kompression durch |
| eine Schenkelhernie (= Leiste nbruch); |
| - Bereich des Kniegelenk s: Ergußbildung. |
ad3: Die
Meralgia
paraesthetica ist eine isolierte
Neuritis (=
Nervenentzündung) des Nervus cutaneus femoris lateralis
und äußert sich in brennenden Schmerzen und Empfindungsstörungen an der
Oberschenkelaußenseite sowie Druckschmerz einwärts vom vorderen oberen
Darm
beinstachel.
Ursachen: mechanisch (Kompressionssyndrom, bedingt durch
Druck unter dem Leistenband oder auch Druck- oder Zugeffekte im Nervenverlauf,
v.a. am Austrittsort aus dem
Becken), toxisch (= durch
Gifteinwirkung verursacht) z.B. bei Alkoholismus, infektiös (=
durch Ansteckung verursacht) z.B. bei Syphilis.
Beinschmerzen in
Folge einer
Nervenstörung oder
Nervenschädigung des obturatorius:
Entsprechend dem Versorgungsgebiet treten
Be in- bzw.
Schmerzen in den unteren
Gliedern und
Parästhesien (=
schmerzhafte Mißempfindungen) im Bereich des mehr unteren und
inneren
Oberschenkel
s mit Ausstrahlung ins innere und untere
Knie gelen k auf. In
seinem relativ achsennahen Verlauf kann der Nerv durch benachbarte Prozesse
geschädigt werden: z.B.
Bandscheibenvorfall, Störungen im Bereich des M. psoas
(=
Muskel im
Becken) und Prozesse im kleinen
Becken. Auch bei Beckenbrüchen ist der Nerv gefährdet.
Das seltene
Wartenberg-Syndrom
ist durch wandernde Schmerzen im Bei n bzw.
in den Gliedern
gekennzeichnet, die im Versorgungsbereich des
N. obturatorius (Oberschenkel
innenseite), N. cutaneus femoris lateralis
(Oberschenkelaußenseite) und N. femoralis (vorderer Ober- sowie innerer und
vorderer
Unterschenkel) auftreten. Typischerweise kommen Beschwerden in der
oberen
Gliedern
(bevorzugt
Schulter
und
Hand) hinzu.
Die Ätiologie (=
Ursache) und Pathogenese (= Entstehung /
Entwicklung) dieser wandernden
Polyneuritis (=
En tzündung
mehrerer Ner ven) sind unbekannt.
ad4:
Schmerzen in den unteren
Gliedern bei
venösen (= die Blutadern betreffende)
Erkrankungen: Häufigste Störung des venösen Systems ist die chronisch
venöse Insuffizienz auf der Grundlage einer venösen Abflußstörung.
Diese Stauung äußert sich in tagsüber zunehmendem Schwere- und Schmerzgefühl
sowie in Bei nschwellungen. Eine venöse Insuffizienz liegt vor, wenn der
Knöchelumfang morgens und abends um mehr als 1,5 cm differiert.
Bei der Untersuchung fallen eine Varikosis (= dichtes
Geflecht oberflächlicher Krampfadern), eine livide (=
bläuliche, fahle) Verfärbung der Haut, Ödem (=
Schwellung durch Flüssigkeitsansammlung) und Pigmentstörungen auf. Bei weiterem Fortschreiten der
Erkrankung kann es zu ausgedehnten trophischen (= mit Zeichen
einer Mangelernährung einhergehenden) Störungen mit
Ulcera cruris
(=
Beingeschwür,
offenes Bein) kommen,
begleitet von hartnäckigen
Venenschmerzen.
Häufiger verbleiben nach einer
akuten Thrombo
phlebitis (=
Venenentzündung mit Verschluß durch Blutgerinnsel) oder Thrombose (=
Bildung von Blutgerinnsel) hartnäckige und oft auch heftige
Venenschmerzen aufgrund eines sog.
postthrombotisches Syndrom
s
(= Krankheitszeichen die auf eine
vorangegangene Thrombose zurückzuführen sind).
Schmerzen im Bei n
bzw. in den unteren Gliedern
bei arteriellen (=
die Schlagadern betreffende) Erkrankungen: Eine
arterielle
Durchblutungsstörung kann sowohl organisch (= als
Erkrankung die Blutgefäße selbst betreffend) als auch
funktionell-vasospastisch (= überschießende
Gefäßverengung) bedingt sein. Dabei sind fließende Übergänge wie
beim
Ergotismus (siehe unten) oder dem
Morbus Raynaud (Raynaud-Syndrom) (siehe unten) möglich.
Die Symptome (= Krankheitszeichen) der organischen
arteriellen
Durchblutungsstörungen hängen vom Ausmaß der Stenosierung (=
Verengung) ab, aber auch davon, wie rasch sich diese entwickelt, denn
bei langsamem Fortschreiten können sich Kollateralen (=
Gefäße, die eine Verengung umgehen) bilden. Deshalb reicht die
klinische Symptomatik (= Krankheitszeichen) von
einer unbestimmten Mißempfindung in den
Beinen über die klassische
Claudicatio intermittens (=
Schaufensterkrankheit) bis zu
heftigsten
akuten Schmerzen, verursacht durch eine Embolie (=
plötzlicher Gefäßverschluß). Bei Belastung zunehmende Schmerzen,
Blässe und Untertemperatur der Haut, abgeschwächte oder fehlende periphere
Pulse und Neigung zu Nekrosen (= abgestorbenes Gewebe)
(hpts.
Füße oder
Hände) sind die charakteristischen Merkmale.
Patienten mit
Bei nschmerzen bei obliterierender Atherosklerose (= zum
Verschluß führende Verhärtung des Gefäßbindegewebes) weisen in
der Regel die bekannten Herz-Kreislauf-Risikofaktoren wie Nikotinmißbrauch,
hoher Blutdruck und Fettstoffwechselstörungen auf.
Manifestiert sich die
Krankheit in relativ jugendlichem Alter, vor allem bei Männern, muß bei
exzessivem Nikotinmißbrauch an eine
Thrombangitis
obliterans (=
Blutgefäßwandentzündung, die zum Verschluß führt) gedacht
werden.
Ätiologisch (= bezüglich einer Ursache)
wird eine Autoimmunreaktion ( = gegen körpereigene Stoffe
gerichtete Antikörper) vermutet.
Arterielle Durchblutungsstörungen
bei Diabetikern sind meist mit einer
Polyneuropathie kombiniert, die sehr
häufig im Vordergrund steht. Sie äußert sich zunächst in
Kribbel
parästhesien (= kribbelnde, z.T. auch schmerzhafte
Mißempfindungen), später in brennenden Schmerzen, oft sockenförmig
und schließlich in
Hypästhesie (= herabgesetzte
Empfindlichkeit).
Bei der
Raynaud Krankheit bzw. dem
Raynaud-Syndrom,
das häufig bei Kollagenosen (z.B. Sklerodermie) (=
verhärtende Bindegewebsveränderungen) auftritt, führen
Gefäßspasmen zu einer Unterbrechung der Blutzufuhr einzelner
Glieder und damit
zu Schmerzen, bevorzugt in den
Beinen, in schweren Fällen sind auch Nekrosen (=
Absterben von Körpergewebe) möglich.
Schmerzen
in den
Armen und/oder
Beine
n wie bei der arteriellen
Verschlußkrankheit, die bei üblicherweise
fehlenden Risikofaktoren vor allem von Frauen im jüngeren oder mittleren Alter
angegeben werden, können Folge eines
Ergotismus (=
Vergiftung durch "Mutterkorn") sein. Deshalb ist die Frage
nach einer
Migräne
vorgeschichte mit Mißbrauch von
Ergotam in (=
ein Mittel gegen den akuten
Migräneschmerz) zwingend.
Behandlung von Schmerzen in den Gliedern:
Je nach Ursache gibt es oft eine auf die Grundkrankheit abgestimmte Therapie
(z.B. optimierte Zuckereinstellung bei
diabetische Polyneuropathie). Häufiger reicht diese aber nicht aus, um das Hauptproblem,
nämlich die
Schmerzen, zu beherrschen. Dann sind allgemeine
schmerztherapeutische Behandlungsmethoden gefragt, die oft bei verschiedenen
Grundkrankheiten die gleichen sind, da sie sich nach den Schmerzen und ihrer Ausdehnung und nicht mehr vorrangig nach
der Ursache richten. Anhaltende
Schmerzen in den Gliedern erfordern praktisch immer eine Kombination von
verschiedenen Therapieverfahren. Die
üblichen Therapieverfahren der Speziellen
Schmerztherapie sind:
- Information über die Erkrankung
Medikamentöse Behandlung (u.a. Analgetika (= Schmerzmittel), schmerzlindernde Psychopharmaka, auch als Infusionen, individuell ausgetestet)
Therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) in Form von Infiltrationen und Nervenblockaden, evtl. rückenmarknahe Blockaden, auch kontinuierlich mit Katheter
- Akupunktur (Schmerzakupunktur)
- TENS-Therapie (schmerzlindernde elektrische Ströme, die von einem kleinen tragbaren Gerät abgegeben werden)
- Chirotherapie, wenn die Schmerzen von der Wir belsäule ausgehen
- Psychologische Therapieverfahren (bes. Entspannungsverfahren und Schmerzbewältigungstraining)
- Physiotherapie (Krankengymnastik und andere Anwendungen) bei Funktionseinbußen
* Bei der sog. kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird der dünne Kunststoffschlauch dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen Nerven eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle hindurch, es muss also nicht aufgeschnitten werden. In der Folge wird über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen Dosis, das Lokalanästhetikum (= örtliche Betäubungsmittel) völlig schmerzlos nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur Verabreichung der Lokalanästhetika durch den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden. Das örtliche Betäubungsmittel wird bei dieser Behandlung so dosiert, dass die grobe Kraft erhalten bleibt (bei gleichzeitiger Hemmung der Schmerzreizleitung), damit begleitend krankengymnastische Übungsbehandlungen möglich bleiben. Dass die schmerzlindernde Wirkung i.d.R. über die eigentliche Behandlungszeit hinaus anhält, ist u.a. darauf zurückzuführen, dass bei dieser Blockadebehandlung auch die sog. vegetativen Nerven betroffen sind, woraus eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung resultiert (Sympathikolyse). Dies ist der Grund, warum diese Behandlungsmethode besonders bei Schmerzen, die durch entzündliche, oder auch degenerative (= abnutzungsbedingte) Prozesse entstanden sind, hilfreich ist. Eine gute Durchblutung optimiert auch den Stoffwechsel eines gestörten oder geschädigten Nervs. Nach neueren Erkenntnissen vermag eine solche, intensive, längerfristige Blockadebehandlung auch das sog. Schme rzgedächtnis zu löschen.
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Aktualisiert: 29.08.2006 k u
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den Extremitäten,
Schmerzen in den
Fersen,
Schmerzen der
Füße,
Schmerzen in der Flanke
(Flanken), Schmerzen
im Fuß,
Schmerzen in der
Fußsohle,
Schmerzen im Gaumen,
Schmerzen im Gelenk,
Schmerzen im Genick,
Schmerzen im Gesicht,
Schmerzen in den
Gliedern, Schmerzen
in den Gliedmaßen, Schmerzen
in der Harnblase,
Schmerzen im Hoden,
Schmerzen in der Hüfte,
Schmerzen im
Hüftgelenk,
Schmerzen der HWS (HWS-Bereich,
HWS-Region),
Schmerzen im Kiefer,
Schmerzen im Kiefergelenk,
Schmerzen im
Kniegelenk,
Schmerzen im Knochen, Schmerzen
im Kopf (1), Schmerzen
im Kopf (2), Schmerzen
im Knie,
Schmerzen im Kreuz, Schmerzen
im Kreuzbein, Schmerzen
im Leib (Bereich des
Leibes),
Schmerzen in der
Leiste (Leisten), Schmerzen der LWS (LWS-Bereich,
LWS-Region),
Schmerzen in den
Lippen (der Lippe),
Schmerzen im Nacken (www.nacken-schmerzen.de),
Schmerzen an der Nase,
Schmerzen im Oberbauch,
Schmerzen im
Oberkiefer, Schmerzen bei
Osteoporose, Schmerzen im Rachen,
Schmerzen im Rücken (1), Schmerzen im
Rücken (www.ruecken-info.com),
Schmerzen in der
Schulter,
Schmerzen in der
Scheide,
Schmerzen im Schultergelenk, Schmerzen am
Steiß,
Schmerzen im Thorax, Schmerzen im
Steißbein, chronische
Schmerzen im
Unterbauch,
Schmerzen im
Unterarm,
Schmerzen im Unterleib,
Schmerzen in den Waden,
Schmerzen der Wirbelsäule,
Schmerzforum (www.schmerzforum.net),
Schmerzmittelkopfschmerzen,
Schulterarthrose (www.schulterarthrose.org),
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(1),
Schulterschmerzen
(www.schulter-schmerzen.de)
(2),
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T
Tarsalgie,
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U
Übertragungsschmerz,
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V
Venenschmerzen,
Venöse
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W
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Z
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