SCHMERZEN in den GLIEDERN
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Zunächst die gute Nachricht für alle Schmerzpatienten

Sozialgericht stärkt die Rechte von Schmerzpatienten. Danach hat ein Schmerzpatient das Recht in einer schmerztherapeutischen Klinik behandelt zu werden, er muß also nicht irgendeine der sonst üblicherweise angebotenen Rehabilitationen akzeptieren sondern kann unter Hinweis auf das Urteil gleich Widerspruch einlegen. Hier gelangen Sie zu dem Urteil (dieses gilt sinngemäß natürlich nicht nur für die Rentenversicherungen sondern auch für Krankenkassen), das mittlerweile rechtskräftig ist. Pressemitteilung dazu: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik

Chronische Schmerzen in den Gliedern, also Schmerzen in den Arme n und Beine n, kommen als alleiniges bzw. vorherrschendes Krankheitszeichen nur bei wenigen Erkrankungen vor. Es sind dies hauptsächlich:

  1. Polyneuropathie (bei der Zuckerkrankheit, Alkoholmißbrauch und Vergiftungen)
  2. Raynaud-Syndrom (weitere Bezeichnungen: Morbus Raynaud, Raynaud Krankheit) (z.B. bei Kollagenosen (= Bindegewebserkrankungen), Ergotismus)

  3. Polyarthritis ((z.B. Gelenkschmerzen bei primär chronischer Polyarthritis (PcP))

Schmerzen in den oberen Gliedern werden medizinisch als "Brachialgie", oder auch (oft fälschlicherweise) als "Armneuralgie" bezeichnet. Mögliche Ursachen sind:

  1. Die echte (idiopathische) Neuralgie des Pl exus brach ialis (= schmerzhaftes Arm nervengeflecht) mit attackenförmigem Schmerzcharakter ist ein sehr seltenes Krankheitsbild. 
    Die Therapie erfolgt primär medikamentös. Das Mittel der Wahl ist Carbamazepin (= ein Mittel gegen die Fallsucht, aber auch bei dieser Art von Ar mschmerzen wirksam). Gabapentin (z.B. Neurontin®) oder Pregabalin (Lyrica®) wirken oft besser, sind aber deutlich teurer. Bei Auftreten unerwünschter Nebenwirkungen in höherer Dosierung kann Carbamazepin oder auch Gabapentin bzw. Pregabalin mit Baclofen (= ein im Gehirn / Rücken mark wirkendes Mittel zur
    Muskel entspannung) kombiniert werden.
    Der Begriff "Armneuralgie" ist eigentlich nur bei dieser Erkrankung angebracht.
  2. Bei der sog. Brachialgia paraesthetica nocturna bestehen schmerzhafte Mißempfindungen, besonders während der Nachtruhe, wahrscheinlich hervorgerufen durch vegetativ-vasomotorische (= Gefäße und Muskeln betreffende) Dysregulation, meist als Folge einer Fehllagerung ("Parkbanksyndrom"). Je nach Ausmaß oder Häufigkeit der Irritation oder Störung können sich durchaus längerfristige Schmerzen in diesen Gliedern einstellen. Therapiemöglichkeiten siehe unten.
  3. Die Neuritis des Pl exus brach ialis (neuralgische Schulteramyotrophie) (= En tzündung des Armnervengeflechts) soll allergisch entzündlicher Ursache sein (Thoden 1987). Die Schmerzen setzen plötzlich ein und imponieren als akute Zervikobrachialgie (= Nacken-Schulter-Arm-Syndrom). Nach mehreren Tagen treten Lähmungen von Schulter- und Arm muskeln auf, Sensibilitätsstörungen (= Gefühlsstörungen) kommen höchstens in 20-30 % vor. 
    Die Prognose (= Vorhersage, der Verlauf) ist günstig, die motorischen Ausfälle (= Lähmungen) bilden sich von selbst langsam (über Monate) zurück. Zur Therapie dieser Schmerzen in den oberen Gliedern werden Antiphlogistika (z.B. Phenylbutazon, Salicylate) (= entzündungshemmende Mittel) bzw. nichtsteroidale Antirheumatika (z.B. Diclofenac, Indometazin) eingesetzt. Besonders magenschonend und auch entzündungshemmend sind die sog. COX-2 Inhibitoren, z.B. Parecoxib (Dynastat®) oder Etoricoxib (Arcoxia®), allerdings scheint diese Stoffgruppe mit einem Herz-/Kreislauf-Risiko verbunden zu sein, zumindest bei längerer Therapiedauer. Es bleibt abzuwarten, ob Parecoxib und Etoricoxib nicht auch noch vom Markt genommen werden, wie schon andere Mittel dieser Stoffgruppe zuvor.
    Auch interskalenäre Plexusblockaden (= Betäubungen des Armnervengeflechts im seitlichen Halsbereich) sind hilfreich. 
    Im akuten Stadium ist das Mittel der Wahl Cortison (z.B. 60 mg Prednisolon/Tag, dann über 2 Wochen rasch absteigend dosieren).
  4. Schulter-Hand-Syndrom. Nicht selten gehen Schmerzen in den oberen Gliedern von einzelnen Gelenk en in der Schulter - Arm-Region aus und strahlen dann in den gesamten Bereich aus, so daß es schwierig werden kann, den primären Schmerzherd überhaupt zu finden (Debrunner 1988). Typischerweise besteht ein Ruheschmerz mit Schmerzverstärkung bei Belastung. Manchmal treten vegetative Begleitsymptome wie Kälte, Zyanose (= bläuliche Verfärbung) oder Schwitzen auf, so daß die Unterscheidung von einer Sudeckschen Dystrophie (Morbus Sudeck bzw. Komplexes regionales Schmerzsyndrom Typ I) (= eine spezielle schmerzhafte Organstörung) schwerfällt, besonders wenn Gewebsatrophien (= Gewebeschwund) vorhanden sind. 
    Therapeutisch
    ist in der akuten Phase die Gabe von nichtsteroidalen Antirheumatika (z.B. Naproxen) hilfreich. Vor allem beim Vorliegen von raynaud  -artigen (Morbus Raynaud !), vegetativen Begleiterscheinungen (z.B. Kälte, bläuliche Verfärbung, Schweißbildung) hat sich die wiederholte Plexusblockade (= Betäubungen des Armnervengeflechts) sehr bewährt, optimal kontinuierlich mit Katheter. Zur Förderung der Durchblutung ist auch eine oberflächliche Kältebehandlung mittels Kaltluftgenerator empfehlenswert. 
    Physiotherapeutische Methoden (= Krankengymnastik und Anwendungen) runden das Behandlungskonzept ab.
  5. Engpaßsyndrome können ebenfalls Schmerzen in den oberen Gliedern verursachen. Das Skalenussyndrom entsteht durch Kompression der Nervenstränge aus den Wurzeln C8-Th1 im Bereich der S kalenuslücke (= Lücke zwischen zwei Muskeln im seitlichen Halsbereich) , hauptsächlich durch eine Halsrippe, aber auch durch Bindegewebsstränge oder höhergradige Muskel verspannungen. Die Beschwerden treten deutlich belastungsabhängig auf, insbesondere bei Zugbelastung (Tragen von Koffern, Taschen usw.). Die dominierenden Schmerzlokalisationen sind ellenseitiger Unterarm und Hand. Im fortgeschrittenen Stadium mit Nervenläsionen (= Nervenstörungen, Nervenschädigungen) treten Lähmungen der kleinen Hand muskeln auf. Durch zusätzliche Verengung der A. subclavia (= Schlagader unter dem Schlüsselbein) in der Skalenuslücke können Mikroembolien (= kleinste Blutgerinnsel) entstehen, die feine Finger gefäße verschließen und eine vaskuläre Symptomatik (= Krankheitszeichen bei Blutgefäßschädigung) hervorrufen (Ostheim 1976). 
    Zur Therapie dieser Schmerzen in den Gliedern empfiehlt sich bei stark verspannter Skalenus muskulatur die wiederholte Infiltration mit einem lang wirkenden örtlichen Betäubungsmittel, die Vermeidung von schmerzauslösenden oder verstärkenden Belastungen, in hartnäckigen Fällen, insbesondere bei Auftreten eines neurologischen Defizits (= gestörte Nervenfunktion), eine Operation. Der Pl exus brach ialis (= das Armnervengeflecht) kann auch zwischen Schlüsselbein und 1. Rippe komprimiert (= eingedrückt) werden. Besonders bei Rückführung der Schulter unter Zug, wie beim Tragen eines Rucksackes, treten ausstrahlende Schmerzen auf. 
    Die Therapie besteht in der Vermeidung von typischen Belastungen. Nur in seltenen Fällen wird man sich zur operativen Entfernung der 1. Rippe entschließen. 
    Der Vollständigkeit halber sei noch das sog. Hyperabduktionssyndrom erwähnt. Die Schmerzen treten bei Tätigkeiten auf, die über Scheitelhöhe ausgeübt werden (z.B. Arbeiten an der Zimmerdecke). Die Ursache ist eine Nervenkompression des Armpl exus zwischen Korakoid (= "Rabenschnabelfortsatz" am oberen Schulterblattrand) und M. pectoralis minor (= kleiner Brustmuskel), nahe dem Ansatz. 
    Therapeutisch können Infiltrationen mit einem örtlichen Betäubungsmittel unternommen werden.
  6. Vertebrageninduzierte (= von der Wirbelsäule ausgehende) Gl iederschmerzen kommen im Armbereich am häufigsten vor. Sie treten im Rahmen eines unteren Zervikalsyndrom s auf (auch als Zervikobrachialgie, Schulter-Arm-Syndrom oder Nacken-Schulter-Arm-Syndrom bezeichnet). Da die Wurzeln C6-8 und Th1 betroffen sind, können Beschwerden bis in den Kleinfinger ausstrahlen. Richtungsweisende Schmerzen im Nackencken - oder Schulterbereich müssen nicht zwingend vorhanden sein. Streng genommen geht die Zervikobrachialgie (Schulter-Arm-Syndrom oder oder Nac ken-Schul ter-Ar m-Syndrom) mit einer radikulären Symptomatik (= Krankheitszeichen infolge eines geschädigten Nervs) einher (Debrunner 1988). Die pseudoradikuläre Ausstrahlung (= Schmerzausstrahlung infolge eines scheinbar geschädigten Nervs) in die Ar me fällt noch unter den Begriff "Zervikal-Syndrom" (Cervicalsyndrom). 
    Vertebragen  (= von der Wir belsäule ausgehende) induzierte Schmerzen im Ar m- bzw. in oberen Gliedern sprechen am besten auf die kontinuierliche, retrograd hohe Blockade des Pl exus brach ialis mit Katheter an (siehe unten).
  7. Relativ häufig treten starke Ar mschmerzen nach radikaler Mastektomie (= operative Entfernung der weiblichen Brust mit Ausräumung der Achselhöhle) auf, bedingt durch Plexuskom pression infolge einer Lym phabflußstörung.
    Der Ar m ist dabei unübersehbar stark ödematös (= wie bei einer krankhaften Flüssigkeitsansammlung) aufgequollen. Zur Förderung des Lymphabflusses wird der Ar m mittels einer Hand schlinge an einem Gestell (Bettgalgen, Infusionsständer) mehrere Tage permanent über die Horizontale angehoben. Zur Unterstützung der abschwellenden Maßnahmen dient die Gabe eines milden Diuretikums (= harntreibendes Mittel) sowie regelmäßige manuelle Lymphdrainage. Zusätzlich können interskalenäre (= zwischen zwei Muskelansätzen im seitlichen, unteren Halsbereich) Blockaden des Pl exus brach ialis durchgeführt werden. 
    Nach Teilabschwellung gelingt dann häufig auch die Implantation eines axillären Plexuskatheters, der für weitere 10-14 Tage regelmäßig mehrmals täglich mit 10-15 ml Bupivacain bedient wird (siehe unten). Mit den genannten Therapiemaßnahmen kann in fast allen Fällen eine zufriedenstellende Schmerzsituation herbeigeführt werden.
  8. Ar mschmerzen nach Bestrahlung (Plexusneuritis). Heftige Plexusschmerzen (= Schmerzen ausgehend vom Armnervengeflecht) mit neurologischen Defiziten (= Zeichen einer Nervenstörung, Nervenschädigung) können auch Folge einer Röntgenbestrahlung der supraklavikulären (= oberhalb des Schlüsselbeins) oder Achselhöhlenregion bei Brustkrebs sein. In der Regel ist das subkutane Gewebe derb fibrosiert (Strahlenfibrose) (= Verhärtung des Hautuntergewebes). Hinzu kann eine Lymphschwellung des Armes treten. Bei fehlender oder gering ausgeprägter Fibrosierung muß eine Plexuskarzinoma tose (= Durchsetzung des Armnervengeflechts mit Tochtergeschwülsten) in Betracht gezogen werden. 
    Die Behandlung dieser Schmerzen ist sehr schwierig. Bei strahlenbedingten krankhaften Hautveränderungen ist das Entzündungsrisiko bei Durchführung einer Nervenblockade stark erhöht. 
    Peripher wirkende Analgetika (= Schmerzmittel die überwiegend nur im Schmerzbereich wirken) sind meist ungenügend wirksam. 
    Nach Thoden (1987) bleiben nur die epidurale (= rückenmarknahe) elektrische Rückenmarksreizung oder die hochzervikale Chordotomie
    (= operative Durchtrennung der Schmerzbahn im oberen Rückenmark).
  9. Epicondylitis radia lis humeri. Bei dieser relativ häufigen Erkrankung klagen die Patienten über Schmerzen im Bereich des Epicond ylus radia lis humeri (= über dem Ellenbogen außen), die sich bei Faustschluß und kräftiger Dorsalextension (= Beugung in Richtung Han drücken) im Handgelenk verstärken. Nicht selten strahlen die Schmerzen in Unterarm und/oder Oberarm aus, so daß dann der ganze Ar m schmerzt. Regelmäßig besteht ein deutlicher Druckschmerz im Bereich des ellbogen nahen äußeren Unterarmes. Die Ursache des chronischen Entzündungszustandes im Bereich der Sehnen ansätze am Epicond ylus radia lis humeri ist nicht geklärt; vieles spricht für eine mechanische Auslösung (Tennisarm, Tennisellenbogen). 
    Therapeutisch
    kann bei diesen Schmerzen in oberen Gliedern ein Versuch mit Infiltrationen mit einem örtlichen Betäubungsmittel, auch mit Kortikoidzusatz, unternommen werden. Dabei muß allerdings ein Kontakt der Kanülenspitze mit der Knochenhaut unbedingt vermieden werden, da damit häufig heftigste, anhaltende Schmerzreaktionen ausgelöst werden können. Nicht selten hilft nur eine längerfristige kontinuierliche
    Plexus brach ialis-Blockade mit Katheter (siehe unten). 
    Auch eine Behandlung mit Röntgenstrahlen kann bei Schmerzen in den Gliedern hilfreich sein (Thomalske 1991). Manchmal ist auch eine deutliche Besserung durch die Iontophorese (= Einbringung eines Arzneimittels durch die Haut mit Hilfe von Gleichstrom) (z.B. mit Diclofenac) zu erzielen. Die Behandlungsmaßnahmen eignen sich in gleicher Weise für die seltenere Epicondylitis ulnaris humeri (Golferellbogen)
    (= Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogens).
  10. Zu erwähnen wäre noch das Karpaltunnel-Syndrom, das manchmal auch in den ganzen Ar m einstrahlen kann.
     

Chronische Schmerzen in den unteren Gliedern können durch unterschiedlichste Erkrankungen hervorgerufen werden. Der besseren Übersicht wegen werden diese in vier Hauptgruppen unterteilt:

  1. Be in- bzw. Schmerzen in den unteren Gliedern, bei denen der Ischias nerv (N. ischiadicus) einschließlich seiner Endäste beteiligt ist, bzw. die Schmerzreizleitung ausschließlich oder überwiegend über diesen Nerv erfolgt.
  2. Be inschmerzen, bei denen der vordere Oberschenkel nerv (N. femoralis) einschließlich seiner Endäste beteiligt ist, bzw. die Schmerzreizleitung ausschließlich oder überwiegend über diesen Nerv erfolgt.
  3. Be inschmerzen, bei denen (andere) Ner ven des Pl exus lumbalis (= Nervengeflecht dessen Wurzeln dem Rücken mark der mehr oberen Lendenwirbelsäule entstammen) beteiligt sind, bzw. die Schmerzreizleitung über diese Ner ven erfolgt.
  4. Be in- bzw. Schmerzen in den unteren Gliedern die von den Blutgefäßen (Adern, Schlagadern) ausgehen.

ad1: Der Begriff "Ischialgie" beschreibt Beinschmerzen, die im Verlauf des Isch ias-Nervs (Gesäß, rückwärtiger Ober-, äußerer und hinterer Unterschenkel sowie Fuß bis zur Groß zehe vor) auftreten, wobei die Schmerzen aber nicht den kompletten Nervenverlauf umfassen müssen, sondern es können je nach Ursache auch einzelne Abschnitte betroffen sein. 
Eine der häufigsten Schmerzursachen für einen Beinschmerz im Ausbreitungsgebiet des Ischias ist der periphere Projektionsschmerz (= mehr oberflächliche Schmerzausstrahlung bzw. Schmerzverlagerung) bei Affektionen (= Störungen, Erkrankungen) der spinalen (= das Rückenmark betreffenden) Ner venwurzeln L4-S3. Eine Ischialgie geht häufiger mit Schmerzen
Lumbalbereich (Lumbalgie oder Lumbago) einher, in diesem Falle lautet die Diagnose dann Lumboischialgie (auch als Ischiolumbalgie bezeichnet). 
Die echte Isch ias- Neuralgie (Ischiadikus-Neuralgie), als eigenständiges Krankheitsbild, gekennzeichnet durch einen häufig auftretenden, attackenförmigen Beinschmerz von wenigen Sekunden Dauer entlang des Nervenverlaufs, ist selten. 
Nicht selten entstehen Ischiasschmerzen infolge von Verletzungen oder iatrogen (= durch ärztliche Einwirkung verursacht) durch Operationen Hüfte und des Oberschenkels. Meist bestehen dann Dauerschmerz en bzw. länger anhaltende Schmerzepisoden. Beinschmerzen können auch durch falsch gesetzte Spritzen ins Gesäß entstehen. Gefürchtet sind dabei besonders Rheumamittel. Das Schmerzbild ist dem einer Kausalgie (komplexes regionales Schmerzsyndrom Typ II, CRPS Typ II) (= typische Schmerzen bei einer Nervenverletzung) ähnlich (brennender Schmerz charakter mit schmerzhaften Empfindungsstörungen). 

Eine schmerzhafte Neuritis (= Nervenentzündung) des Ischias kann durch die Zuckerkrankheit (auch im Rahmen einer Polyneuropathie) oder auch durch Alkoholmißbrauch entstehen. Die länger anhaltenden Bei nschmerzen treten bei dieser Ursache meist beidseitig auf. 
Auch Vergiftungen mit einem Schwermetall (z.B. Thallium, Blei, DDT) können im Sinne einer Neuritis zu einer
Ischialgie und damit zu Be in - bzw. Schmerzen in den unteren Gliedern führen. Typisch sind dabei motorische und sensible (= die Muskel kraft und die Empfindung betreffende) Störungen oder gar Ausfälle.

Isolierte Schmerzen im Bereich der Unterschenkel außenseite und des Fußrücken s können auf ein Fibulaköpfchen-Syndrom zurückzuführen sein. Am Fibulaköpfchen (= Köpfchen des Wadenbeins) liegt der N. peroneus communis (= ein Nervenast des Ischias) unmittelbar am Knochen und kann dort leicht komprimiert werden, so z.B. durch einen Gipsverband, oder durch Brüche und Verrenkung in diesem Bereich. Für ein Fibulaköpfchensyndrom sind nach unten ausstrahlende Schmerzen bei Druck auf den Nerv hinter dem Köpfchen des Wade nbeins typisch. 
Das subakute oder chronische Tibialis anterior-Syndrom, ebenfalls ein sog. Kompressionssyndrom, geht mit Schmerzen an der Schienbein vorderseite einher, verursacht durch eine Nervenkompression in der Tibialisloge (= die sog. Streckerloge, ein Raum mit geringer Ausdehnungsmöglichkeit). Das akute Ti bialis anterior-Syndrom ist ein Notfall, der sofort operativ behandelt werden muß (Druckentlastung durch Spaltung der bindegewebigen Muskel umhüllung). 
Das vordere Tarsaltunnelsyndrom entsteht am Fuß  rücken durch Kompression des N. peroneus profundus (= Nervenast des Ischias) unter dem Ligamentum cruciatum (= gekreuztes Bindegewebsband), so z.B. durch zu enges Schuhwerk. Druck auf das Ligamentum verstärkt die Beschwerden am
Fußrücken
Das hintere Tarsaltunnel-Syndrom, ebenfalls ein sog. Nervenkompressionssyndrom, entsteht durch eine Kompression zwischen Innenknöchel und Retinaculum flexorum (= Halteband für die Beugemuskulatur zwischen Innenknöchel und
Fersenbein). Typischerweise treten Schmerzen und Gefühlsstörungen an der Fußsohle, vor allem beim Gehen und nachts auf. 
Die Morton-Neuralgie, eine sog. Metatarsalgie (= Mittelfußschmerz) (Morton-Metatarsalgie) ist auf eine Neurombildung (= gutartige Nervenauftreibung) durch Druck auf die Nn. digitales II-IV (= Nerven, die die Zehen versorgen) zurückzuführen. Die Patienten klagen über einen Brennschmerz im Bereich der vorderen Fußsohle. Der b rennende Schmerzcharakter gibt Anlaß zur Verwechslung mit einer Sympathalgie
(= Schmerzen aufgrund einer Reizung des unwillkürlichen Nervensystems).

ad.2: Irritationen und Schädigungen des vorderen Oberschenkelnervs (N. femoralis) können entsprechend dem ausgedehnten Versorgungsbereich zu vielfältigen Schmerzen im Bein bzw. in den unteren Gliedern führen.
Der Nerv versorgt sensorisch (= die Empfindlichkeit betreffend) die Vorderseite und die mehr untere Innenseite des Oberschenkel s sowie die mittlere Knie region und streifenförmig die Haut an der inneren und vorderen Fläche des Unterschenkel s bis zum inneren Fuß rand ((N. saphenus (= Endast des N. femoralis)). Im Verlauf des vorderen Oberschenkelnervs (N. femoralis) gibt es aber bevorzugte typische Irritations- oder Schädigungslokalisationen:

- Nervenwurzel n L1-L4 (= 1. bis 4. Lenden wirbelsäule nsegment);
- im Becken: Kompression durch Tumoren des Becken s und des
        weiblichen Genital e, Operationen wie Herniotomie (= Leiste n bruch-
        Operation), Hysterektomie (= Entfernung der Gebärmutter), TEP
        (= künstliches Hüftgelenk) und aortofemoraler Bypass (= künstliche
        Gefäßverbindung zwischen der Bauch und Oberschenkel schlagader), darüber
        hinaus Aneurysmen (= krankhafte Wandausbuchtungen einer Schlagader),
        Einblutungen infolge einer Behandlung mit Marcumar (= ein Mittel zur
        Blutverdünnung) und Bestrahlungsfolgen;
- Bereich des Ligamentum inguinale (= Leisten  band): Kompression durch
        eine Schenkelhernie (= Leiste nbruch);
- Bereich des Kniegelenk s: Ergußbildung.

ad3: Die Meralgia paraesthetica ist eine isolierte Neuritis (= Nervenentzündung) des Nervus cutaneus femoris lateralis und äußert sich in brennenden Schmerzen und Empfindungsstörungen an der Oberschenkelaußenseite sowie Druckschmerz einwärts vom vorderen oberen Darm beinstachel. 
Ursachen
: mechanisch (Kompressionssyndrom, bedingt durch Druck unter dem Leistenband oder auch Druck- oder Zugeffekte im Nervenverlauf, v.a. am Austrittsort aus dem Becken), toxisch (= durch Gifteinwirkung verursacht) z.B. bei Alkoholismus, infektiös (= durch Ansteckung verursacht) z.B. bei Syphilis. 

Beinschmerzen in Folge einer Nervenstörung oder Nervenschädigung des obturatorius: Entsprechend dem Versorgungsgebiet treten Be in- bzw. Schmerzen in den unteren Gliedern und Parästhesien (= schmerzhafte Mißempfindungen) im Bereich des mehr unteren und inneren Oberschenkel s mit Ausstrahlung ins innere und untere Knie gelen k auf. In seinem relativ achsennahen Verlauf kann der Nerv durch benachbarte Prozesse geschädigt werden: z.B. Bandscheibenvorfall, Störungen im Bereich des M. psoas (= Muskel im Becken) und Prozesse im kleinen Becken. Auch bei Beckenbrüchen ist der Nerv gefährdet. 
Das seltene Wartenberg-Syndrom ist durch wandernde Schmerzen im Bei n bzw. in den Gliedern gekennzeichnet, die im Versorgungsbereich des N. obturatorius (Oberschenkel innenseite), N. cutaneus femoris lateralis (Oberschenkelaußenseite) und N. femoralis (vorderer Ober- sowie innerer und vorderer Unterschenkel) auftreten. Typischerweise kommen Beschwerden in der oberen Gliedern (bevorzugt Schulter und Hand) hinzu. 
Die Ätiologie (= Ursache) und Pathogenese (= Entstehung / Entwicklung) dieser wandernden Polyneuritis (= En tzündung mehrerer Ner ven) sind unbekannt.

ad4: Schmerzen in den unteren Gliedern bei venösen (= die Blutadern betreffende) Erkrankungen: Häufigste Störung des venösen Systems ist die chronisch venöse Insuffizienz auf der Grundlage einer venösen Abflußstörung. Diese Stauung äußert sich in tagsüber zunehmendem Schwere- und Schmerzgefühl sowie in Bei nschwellungen. Eine venöse Insuffizienz liegt vor, wenn der Knöchelumfang morgens und abends um mehr als 1,5 cm differiert. 
Bei der Untersuchung fallen eine Varikosis (= dichtes Geflecht oberflächlicher Krampfadern), eine livide (= bläuliche, fahle) Verfärbung der Haut, Ödem (= Schwellung durch Flüssigkeitsansammlung) und Pigmentstörungen auf. Bei weiterem Fortschreiten der Erkrankung kann es zu ausgedehnten trophischen (= mit Zeichen einer Mangelernährung einhergehenden) Störungen mit Ulcera cruris (= Beingeschwür, offenes Bein) kommen, begleitet von hartnäckigen Venenschmerzen
Häufiger verbleiben nach einer akuten Thrombo phlebitis (= Venenentzündung mit Verschluß durch Blutgerinnsel) oder Thrombose (= Bildung von Blutgerinnsel) hartnäckige und oft auch heftige Venenschmerzen aufgrund eines sog. postthrombotisches Syndrom s
(= Krankheitszeichen die auf eine vorangegangene Thrombose zurückzuführen sind).

Schmerzen im Bei n bzw. in den unteren Gliedern bei arteriellen (= die Schlagadern betreffende) Erkrankungen: Eine arterielle Durchblutungsstörung kann sowohl organisch (= als Erkrankung die Blutgefäße selbst betreffend) als auch funktionell-vasospastisch (= überschießende Gefäßverengung) bedingt sein. Dabei sind fließende Übergänge wie beim Ergotismus (siehe unten) oder dem Morbus Raynaud (Raynaud-Syndrom) (siehe unten) möglich. 
Die Symptome (= Krankheitszeichen) der organischen arteriellen Durchblutungsstörungen hängen vom Ausmaß der Stenosierung (= Verengung) ab, aber auch davon, wie rasch sich diese entwickelt, denn bei langsamem Fortschreiten können sich Kollateralen (= Gefäße, die eine Verengung umgehen) bilden. Deshalb reicht die klinische Symptomatik (= Krankheitszeichen) von einer unbestimmten Mißempfindung in den Beinen über die klassische Claudicatio intermittens (= Schaufensterkrankheit) bis zu heftigsten akuten Schmerzen, verursacht durch eine Embolie (= plötzlicher Gefäßverschluß). Bei Belastung zunehmende Schmerzen, Blässe und Untertemperatur der Haut, abgeschwächte oder fehlende periphere Pulse und Neigung zu Nekrosen (= abgestorbenes Gewebe) (hpts. Füße oder Hände) sind die charakteristischen Merkmale. 
Patienten mit Bei nschmerzen bei obliterierender Atherosklerose (= zum Verschluß führende Verhärtung des Gefäßbindegewebes) weisen in der Regel die bekannten Herz-Kreislauf-Risikofaktoren wie Nikotinmißbrauch, hoher Blutdruck und Fettstoffwechselstörungen auf. 
Manifestiert sich die Krankheit in relativ jugendlichem Alter, vor allem bei Männern, muß bei exzessivem Nikotinmißbrauch an eine Thrombangitis obliterans (= Blutgefäßwandentzündung, die zum Verschluß führt) gedacht werden. 
Ätiologisch (= bezüglich einer Ursache) wird eine Autoimmunreaktion ( = gegen körpereigene Stoffe gerichtete Antikörper) vermutet. Arterielle Durchblutungsstörungen bei Diabetikern sind meist mit einer Polyneuropathie kombiniert, die sehr häufig im Vordergrund steht. Sie äußert sich zunächst in Kribbel parästhesien (= kribbelnde, z.T. auch schmerzhafte Mißempfindungen), später in brennenden Schmerzen, oft sockenförmig und schließlich in Hypästhesie (= herabgesetzte Empfindlichkeit). 
Bei der Raynaud Krankheit bzw. dem Raynaud-Syndrom, das häufig bei Kollagenosen (z.B. Sklerodermie) (= verhärtende Bindegewebsveränderungen) auftritt, führen Gefäßspasmen zu einer Unterbrechung der Blutzufuhr einzelner Glieder und damit zu Schmerzen, bevorzugt in den Beinen, in schweren Fällen sind auch Nekrosen (= Absterben von Körpergewebe) möglich.
Schmerzen in den Armen und/oder Beine n wie bei der arteriellen Verschlußkrankheit, die bei üblicherweise fehlenden Risikofaktoren vor allem von Frauen im jüngeren oder mittleren Alter angegeben werden, können Folge eines Ergotismus (= Vergiftung durch "Mutterkorn") sein. Deshalb ist die Frage nach einer Migräne vorgeschichte mit Mißbrauch von Ergotam in (= ein Mittel gegen den akuten Migräneschmerz) zwingend.

Behandlung von Schmerzen in den Gliedern:  
Je nach Ursache gibt es oft eine auf die Grundkrankheit abgestimmte Therapie (z.B. optimierte Zuckereinstellung bei diabetische Polyneuropathie). Häufiger reicht diese aber nicht aus, um das Hauptproblem, nämlich die Schmerzen, zu beherrschen. Dann sind allgemeine schmerztherapeutische Behandlungsmethoden gefragt, die oft bei verschiedenen Grundkrankheiten die gleichen sind, da sie sich nach den Schmerzen und ihrer Ausdehnung und nicht mehr vorrangig nach der Ursache richten. Anhaltende Schmerzen in den Gliedern erfordern praktisch immer eine Kombination von verschiedenen Therapieverfahren. Die üblichen Therapieverfahren der Speziellen Schmerztherapie sind:

  1. Information über die Erkrankung
  2. Medikamentöse Behandlung (u.a. Analgetika (= Schmerzmittel), schmerzlindernde Psychopharmaka, auch als Infusionen, individuell ausgetestet)

  3. Therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) in Form von Infiltrationen und Nervenblockaden, evtl. rückenmarknahe Blockaden, auch kontinuierlich mit Katheter  

  4. Akupunktur (Schmerzakupunktur)
  5. TENS-Therapie (schmerzlindernde elektrische Ströme, die von einem kleinen tragbaren Gerät abgegeben werden)
  6. Chirotherapie, wenn die Schmerzen von der Wir belsäule ausgehen
  7. Psychologische Therapieverfahren (bes. Entspannungsverfahren und Schmerzbewältigungstraining)
  8. Physiotherapie (Krankengymnastik und andere Anwendungen) bei Funktionseinbußen

* Bei der sog. kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird der dünne Kunststoffschlauch dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen Nerven eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle hindurch, es muss also nicht „aufgeschnitten“ werden. In der Folge wird über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen Dosis, das Lokalanästhetikum (= örtliche Betäubungsmittel) völlig schmerzlos nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur Verabreichung der Lokalanästhetika durch den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden. Das örtliche Betäubungsmittel wird bei dieser Behandlung so dosiert, dass die grobe Kraft erhalten bleibt (bei gleichzeitiger Hemmung der Schmerzreizleitung), damit begleitend krankengymnastische Übungsbehandlungen möglich bleiben. Dass die schmerzlindernde Wirkung i.d.R. über die eigentliche Behandlungszeit hinaus anhält, ist u.a. darauf zurückzuführen, dass bei dieser Blockadebehandlung auch die sog. vegetativen Nerven betroffen sind, woraus eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung resultiert (Sympathikolyse). Dies ist der Grund, warum diese Behandlungsmethode besonders bei Schmerzen, die durch entzündliche, oder auch degenerative (= abnutzungsbedingte) Prozesse entstanden sind, hilfreich ist. Eine gute Durchblutung optimiert auch den Stoffwechsel eines gestörten oder geschädigten Nervs. Nach neueren Erkenntnissen vermag eine solche, intensive, längerfristige Blockadebehandlung auch das sog. Schme rzgedächtnis zu löschen.  


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Aktualisiert: 29.08.2006 k u
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F
Fabry Krankheit, Fasziitis plantaris (http://www.fasziitis-plantaris.de), Femoropatellares Schmerzsyndrom, Fersenschmerz, Fibro-Myalgie-Syndrom (www.fibro-myalgie-syndrom.de), Fingerarthrosen, Fingergelenksarthrose, Fingergelenkschmerzen, Fingerpolyarthrose, Fingerschmerz, Flankenschmerzen, fortgeleitete Schmerzen, Schmerzen in den Füßen, Fußgelenksschmerzen, Fußschmerzen (www.fusschmerzen.de) (1), Fußschmerzen (www.fussschmerzen.com) (2), Fußsohlenschmerz
G Gaumenschmerzen, Ganzkörperschmerz, Gelenkschmerzen (www.gelenkschmerzen.org), Gelenkentzündung (www.gelenkentzuendung.com), Gelenkerkrankungen (www.gelenk-erkrankungen.de), Gelenkinfektionen, Gelenksentzündungen (www.xn--gelenksentzndungen-w6b.de), Gelenksschmerzen (www.gelenksschmerzen.de), Gelenksverschleiß, Gelenkkrankheit, Gelenkserkrankungen (www.gelenkserkrankungen.de), Genickschmerzen 1), Genickschmerzen (2), Genitalschmerzen, Gesäßschmerzen, Gesichtsneuralgie (www.gesichtsneuralgie.de), Gesichtsschmerzen (www.gesichtsschmerzen.de), Gicht-Arthritis, Golferellenbogen, Gliedschmerzen, Gliederschmerzen (www.gliederschmerzen.ch), Golferellbogen (www.golferellbogen.de)
H Halswirbelsäulenschmerzen, Halbseitenkopfschmerzen, Halbseitenschmerzen, Handgelenkarthrose, Handschmerz, Halswirbelschmerzen, Handgelenkschmerzen, Harnblasenschmerzen, Herpes-zoster-Neuralgie, Hinterkopfschmerzen, Hodenschmerzen, Hüftschmerz (www.xn--hftschmerz-9db.com), Hüftgelenkschmerzen, Hüftschmerzen, Hüftgelenkschmerz (www.hueftgelenkschmerz.de), HWS-Schmerzen
I
Idiopathische Kopfschmerzen, Iliosakralgelenk, Impingement, Insertionstendinopathie, Infektiöse Gelenkentzündung, Interkostal-Neuralgie, Insertionstendopathien, Ischämie (www.ischämie.com / www.xn--ischmie-8wa.com), Ischämieschmerzen (www.ischaemieschmerzen.de), Ischias, Ischiasneuralgie, Ischiasschmerz
K
Kapselentzündung (www.kapselentzuendung.de), Kephalodynie (www.kephalodynie.de), Kiefergelenkserkrankung, Kieferschmerzen, Kniegelenkschmerzen, Kniegelenkserkrankungen, Kniegelenksschmerzen, Kniescheibenschmerzen, Knieschmerz (www.knieschmerz.net), Knieschmerzen, Knorpelkrankheit, Knochenentzündung (www.knochenentzuendung.com), Knochenhautentzündung, Knochenkrankheiten, Knochenmarkentzündungen, Knochenschmerzen (www.kochenschmerzen.org), Knorpelerweichung, kombinierte Kopfschmerzen, Kompartementsyndrom, Kompressionsneuropathie, KompressionssyndromKompartmentsyndrom, Kopfschmerz (1) Kopfschmerz (www.kopfschmerz.co.uk) (2), Kopfschmerzen (www.1-kopfschmerzen.de) (1), Kopfschmerzen (2), Kopfschmerzerkrankungen (www.kopfschmerzerkrankungen.de), Kopfschmerzsyndrom, Kopfschmerztherapie, Krämpfe in den Waden (www.waden-kraempfe.de), Koxarthrose (1), Koxarthrose (www.kox-arthrose.de) (2), Kreuzbein (www.kreuzbein.eu), Kreuzbeinschmerz (http://www.kreuzbeinschmerz.de), Kreuzschmerz (www.kreuzschmerz.org), Kreuzschmerzen (www.kreuzschmerzen.li), Kyphose
L LeibschmerzenLeistenschmerzen, Lendenschmerzen, Lendenwirbelsäulenschmerzen, Lendenwirbelschmerzen, Lippenbrennen, Lippenschmerzen, Logensyndrom (www.logensyndrom.de), Lumbalschmerzen, Lunatumnekrose (www.lunatumnekrose.com), Lymphstau (www.lymphstau.com), LWS-Schmerzen
M
MagenschmerzenMastodynie, Melalgie, Meniskopathie (www.meniskopathie.de), Metatarsalgie, Migräneattacken, Migräneerkrankung, Migräneschmerzen, Mittelfußschmerz, Monoarthritis, Mundschmerzen (www.mundschmerzen.de), Muskelentzündung (www.muskelentzuendung.eu), Muskelkrämpfe (www.muskelkraempfe.org), Muskelverkrampfungen, Muskelschmerz (www.muskelschmerz.net), Muskelschmerzen, muskuloskelettale Schmerzen, Myalgien (www.myalgien.de), Myoarthropathien (www.myoarthropathien.de), Myofaciale Dysfunktion, myofasziale Schmerzen, myofasciale Schmerzen, myofasciales Schmerzsyndrom
N
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O OberarmschmerzenOberbauchschmerzen, Oberkieferschmerzen, Odontalgie, Osteochondropathie, Ohrenschmerz, Oberschenkelschmerzen, Ohrschmerzen (www.ohrschmerzen.de), Organschmerzen, Orofaziale Schmerzen, Osteoarthropathie, Osteodynie, Osteomyelitis (www.osteomyelitis.biz), Ostitis (www.ostitis.com), Otalgie, Otalgie, Osteoarthrosis, Osteoporose (www.osteoporose-1.de), Osteoporoseschmerzen (www.osteoporoseschmerzen.de)
P Patellaschmerzen, Pelvipathiesyndrom, Penisschmerzen, Periarthropathia humeroscapularis, Periarthropathie (www.periarthropathie.de), plantare Fasziitis, primäre Kopfschmerzen, perineale Schmerzen, Polyarthralgie, Polyneuropathische Schmerzen, Post-zoster-Neuralgie, Polymyalgie (www.polymyalgie.com), Projektionsschmerzen, Pseudoradikuläres Syndrom,
Q
Querschnittslähmung, Querschnittlähmung, Querschnittsverletzung, Querschnittverletzung, Querschnittsyndrom,
R
Rachenschmerz, Radikuläres Syndrom, Radikulopathien, Raucherbeine (www.raucherbeine.com), Reaktive Gelenkentzündung, Rectumresektion, Reizdarmsyndrom (www.reizdarmsyndrom.org), Reizcolon (www.reizcolon.com), Retropatellare Arthrose, Rheumaschmerzen (www.rheumaschmerzen.com), Rheumatoide Gelenkentzündung, Rippenschmerzen,
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S
Sacroiliitis, Sakroiliakalgelenk, Schambeinschmerzen, Schaufensterbeine, Scheuermannsche Erkrankung, Schienbeinschmerz, Schläfenkopfschmerzen, Schläfenschmerz, Schmerzbehandlungen, Schmerzen im Abdomen, Schmerzen im Arm, chronische Schmerzen in der Bauchhöhle, Schmerzen im Bauch, Schmerzen im Becken, Schmerzen im Bein, Schmerzen in den Beinen, Schmerzen bei Berührung, Schmerzen bei Entzündung, Schmerzen bei Berührungen, Schmerzen bei Bewegung, Schmerzen bei Bewegungen, chronische Schmerzen in der Blase, Schmerzen im Brustbein, Schmerzen im Brustkorb, Schmerzen in der Brust, Schmerzen der BWS (BWS-Bereich, BWS-Region), Schmerzen im Darm, chronische Schmerzen in den Extremitäten, Schmerzen in den Fersen, Schmerzen der Füße, Schmerzen in der Flanke (
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T Tarsalgie, Tendinopathien, Tendopathie (www.tendopathie.de), Tendinitis calcarea, Tenosynovialitis, Tennisellbogen (www.tennisellbogen.com), Thorakodynie, Tiefenschmerz, Tinnitus aurium, Tunnel-Syndrom,
U Übertragungsschmerz,
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V
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W
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